Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln um natürliche Ästhetik und ursprüngliche Funktion wieder herzustellen.

Bei Zahnverlust sind Implantate die Königsdisziplin und in der Regel die Versorgung der ersten Wahl.

Ein Zahnimplantat übernimmt die Funktion einer Zahnwurzel. Es wird direkt im Kieferknochen verankert und ragt ein Stück über das Zahnfleisch hinaus, so dass darauf die Zahnkrone befestigt werden kann. Damit ist ein Implantat ein vollwertiger Zahnersatz - besser als Brücken, für die benachbarte Zähne beschliffen werden müssen, wobei wertvolle gesunde Zahnsubstanz verloren geht. Besser auch als Prothesen, die Haftungsprobleme und schmerzhafte Druckstellen mit sich bringen können.


Implantate bestehen aus Titan oder Zirkonoxidkeramik. Titan zeigt eine hohe Biokompatibilität.

Keramik zeigt darüberhinaus eine hohe Biointegrität.

Der Körper nimmt sowohl Keramik als auch Titan wie körpereigenes Gewebe an.

 

Allergische Reaktionen gegenüber Keramik sind nicht bekannt. Allergische Reaktionen gegenüber Titan sind selten. 

Allerdings zeigen sich bei Titan und sensiblen Patienten immunologische Reaktionen auf Titan bzw. Titanoxide. 

Auf Wunsch kann die Verträglichkeit der zu verwendenten Materialien getestet werden.

Hier geht`s zu Keramikimplantaten

Implantate ermöglichen die Wiederherstellung der natürlichen Zahn- und Kausituation und verhindern Knochenverlust. Die Anzahl der zu verwendenden Implantate hängt von der Knochenqualität, der Anzahl der fehlenden Zähne und der gewählten prothetischen Lösungsvariante ab.

Nach ausführlicher 3D RöntgenDiagnostik mittels DVT und Planung wird das Implantat ambulant unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen in einem operativen Eingriff gesetzt.

Aufgrund der 3D Diagnostik ist in den meisten Fällen bei ausreichendem Knochenangebot eine minimalinvasive Operation möglich, deren Vorteil eine kürzere Operationszeit und geringere bis gar keine Schmerzen oder Schwellungen nach der OP sind.

 

Während einer individuell festzulegenden Wartezeit  – in der Regel 6 Wochen bis 6 Monate – verwächst der Knochen fest mit den Implantaten und kann anschliessend mit Keramikkronen und Brücken versorgt werden.

Während dieser Übergangszeit ist in den meisten Fällen schon eine festsitzende Übergangsversorgung möglich.

Ein besonderes Behandlungskonzept ist die Sofortversorgung innerhalb eines Tages mit festen Zähnen. (feste Zähne an einem Tag). Näheres dazu finden Sie auf diesem Link.
 

Für den langfristigen Erfolg der wiedergewonnen Ästhetik und Kaufunktion ist die regelmäßige Teilnahme an einem professionellen Zahnpflegeprogramm mit Kontrollen und professioneller Zahnreinigung der Implantate ratsam.

Einzelzahnverlust

Das Implantat ersetzt den verlorenen Zahn und übernimmt die Funktion der Zahnwurzel und leitet die Kaukraft an den Kieferknochen weiter. Nachbarzähne müssen dadurch nicht beschliffen werden und die Zahnsubstanz wird geschont.
Ein ästhetisch ansprechendes Behandlungsergebnis ist hier besonders wichtig. Das Implantat, die Krone und das Weichgewebe sollen dabei eine harmonische Einheit bilden.

Teilbezahnung

Bei Verlust mehrerer Zähne gelangen die Kaukräfte nicht mehr ausgewogen in den Knochen. Knochenabbau durch fehlende oder falsche Belastung sowie die Kippung und Verlängerung von Zähnen können die Folge sein. Die entstandenen Lücken sollten aus kaufunktioneller und ästhetischer Sicht wieder geschlossen werden. Die Anzahl der Implantate hängt von der Knochenqualität, der Anzahl der fehlenden Zähne und der gewählten prothetischen Lösungsvariante ab.

Zahnloser Kiefer

Auch bei totalem Zahnverlust ermöglichen Implantate eine ästhetische, komfortable und festsitzende Versorgung, mit der ein fester Biss möglich ist.

 

Mit Blick auf Tragekomfort und Lebensqualität ist eine implantatverankerte Versorgung die Therapie der ersten Wahl. Herausnehmbare implantatgetragene Prothesen sind dabei stabil verankert.

Fest eingegliederte Brücken sind die ästhetisch anspruchsvollere Lösung und in Abhängigkeit von den Knochenverhältnissen durchführbar. Diese Behandlungsvariante zeichnet das Höchstmaß an Tragekomfort und natürliche Ästhetik aus und ist unser Konzept der bring back nature Therapie.


Patienten bleiben bei beiden Varianten die Nachteile einer herkömmlichen Prothese wie z.B. Druckstellen, Verrutschen und Schmerzen beim Kauen und vorzeitige Knochenatrophie erspart.

Knochenaufbau

Gehen Zähne verloren, baut der Körper den nicht mehr belasteten Knochenanteil ab. Für eine Implantation ist ein ausreichendes Knochenvolumen notwendig. Auch Patienten, die nach langer Zahnlosigkeit Knochen verloren haben, kann geholfen werden. Ein Knochendefizit kann durch einen zusätzlichen Eingriff ausgeglichen werden. 
Kleinere Knochendefizite können im Rahmen der Implantation mit körpereigenen Knochenspänen, die meist im Operationsgebiet entnommen werden können, in Kombination mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt werden. Das Operationsgebiet wird dann ggf. mit einer Membran geschützt.

Im Oberkieferseitenzahngebiet besteht aufgrund der engen Beziehung zur Kieferhöhle häufig ein Defizit der Knochenhöhe. In diesem Fall muss in Abhängigkeit von der noch bestehenden Knochenhöhe eine Sinusliftoperationmit lokaler Knochenaugmentation mit gleichzeitiger Setzung des Implantates oder auch als eigenständiger Eingriff vor einer Implantation durchgeführt werden. Dabei kann der Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterialen in Kombination mit Eigenknochen durchgeführt werden.


Zu schmale Kieferkämme oder atrophierte Kieferbereiche können durch im Kieferwinkel oder Kinnbereich entnommene Knochenblöcke aufgebaut werden. Der gewonnene Knochen wird mit speziellen Schrauben fixiert und muss in der Regel 4-5 Monate einheilen. Erst danach werden die Implantate gesetzt.

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